Weihnachten steckt voller Bräuche, Lieder und Geschichten – aber wissen Sie auch, woher sie kommen? Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Weihnachtsquiz für Senioren: 20 Fragen mit je drei Antworten, von Adventskranz bis Sternsinger. Sie können direkt am Bildschirm spielen oder das Quiz ausdrucken, etwa für den Seniorennachmittag oder die Familienrunde.
So funktioniert das Quiz
- Tippen oder klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
- Danach sehen Sie sofort, ob es stimmt, und lesen eine kurze Erklärung.
- Am Ende zeigen wir Ihnen, wie viele Fragen Sie richtig hatten.
- Mit dem Knopf „Ausdrucken“ erhalten Sie das Quiz auf Papier. Die Lösungen stehen dann auf einer eigenen Seite am Schluss.
Das Weihnachtsquiz: 20 Fragen mit Antworten
Was bedeutet das Wort „Advent“?
- Erwartung des Winters
- Ankunft
- Zeit der Kerzen
Richtig ist B: Das Wort kommt vom lateinischen „adventus“ und bedeutet Ankunft. Gemeint ist die Ankunft von Jesus Christus, auf die sich Christen in den vier Wochen vor Weihnachten vorbereiten.
Auf welchen Tag fällt der 1. Advent frühestens?
- 27. November
- 1. Dezember
- 20. November
Richtig ist A: Der 1. Advent ist der vierte Sonntag vor dem 25. Dezember. Er liegt deshalb immer zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember.
Wer gilt als Erfinder des Adventskranzes?
- Martin Luther
- Johann Sebastian Bach
- Johann Hinrich Wichern
Richtig ist C: Der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern stellte 1839 im „Rauhen Haus“ in Hamburg, einem Heim für Kinder aus armen Familien, einen großen Holzreif mit Kerzen auf. So konnten die Kinder die Tage bis Weihnachten zählen.
An welchem Tag schneidet man traditionell Barbarazweige?
- 4. Dezember
- 11. November
- 24. Dezember
Richtig ist A: Am Barbaratag, dem 4. Dezember, werden Zweige von Kirsch- oder Apfelbäumen geschnitten und ins Wasser gestellt. Mit etwas Glück blühen sie zu Weihnachten.
Wann ist Nikolaustag?
- 1. Dezember
- 6. Dezember
- 13. Dezember
Richtig ist B: Der Nikolaustag ist am 6. Dezember, dem Gedenktag des heiligen Nikolaus von Myra. Am Abend davor stellen Kinder ihre Stiefel vor die Tür.
Wo wurde das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ zum ersten Mal gesungen?
- In Leipzig
- In Oberndorf bei Salzburg
- In Wien
Richtig ist B: Das Lied erklang zum ersten Mal am Heiligabend 1818 in der Kirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg. Den Text schrieb Joseph Mohr, die Melodie Franz Xaver Gruber.
Welcher Weihnachtsmarkt gilt als einer der ältesten in Deutschland?
- Der Striezelmarkt in Dresden
- Der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom
- Der Weihnachtsmarkt in Rostock
Richtig ist A: Der Dresdner Striezelmarkt wurde 1434 zum ersten Mal erwähnt. Sein Name kommt vom „Striezel“, einem alten Wort für den Stollen.
In welcher Stadt eröffnet das Christkind jedes Jahr den Christkindlesmarkt?
- Augsburg
- Nürnberg
- Freiburg
Richtig ist B: In Nürnberg eröffnet das Christkind den berühmten Christkindlesmarkt mit einem feierlichen Prolog auf der Empore der Frauenkirche.
Aus welcher Stadt stammen die bekannten Elisenlebkuchen?
- Aachen
- Lübeck
- Nürnberg
Richtig ist C: Elisenlebkuchen sind eine Spezialität aus Nürnberg. „Nürnberger Lebkuchen“ ist sogar eine geschützte Herkunftsbezeichnung. Aus Aachen kommen dagegen die Printen, aus Lübeck das Marzipan.
An wen soll die Form des Christstollens erinnern?
- An das in Windeln gewickelte Christkind
- An eine Krippe
- An einen Schlitten
Richtig ist A: Der Stollen mit seiner weißen Puderzuckerschicht wird oft als Bild für das in Windeln gewickelte Jesuskind gedeutet.
Wo wurden die ersten gläsernen Christbaumkugeln hergestellt?
- In Lauscha in Thüringen
- In Murano bei Venedig
- In Meißen in Sachsen
Richtig ist A: Im thüringischen Lauscha wurde Glas schon lange geblasen. Um 1847 entstanden dort die ersten gläsernen Christbaumkugeln. Bis heute ist der Ort dafür bekannt.
Aus welcher Region stammen Räuchermännchen und Schwibbögen?
- Aus dem Schwarzwald
- Aus dem Erzgebirge
- Aus Ostfriesland
Richtig ist B: Räuchermännchen, Nussknacker und die beleuchteten Schwibbögen sind typische Volkskunst aus dem Erzgebirge in Sachsen.
Welcher Baum ist in Deutschland der beliebteste Weihnachtsbaum?
- Die Fichte
- Die Kiefer
- Die Nordmanntanne
Richtig ist C: Die Nordmanntanne ist mit großem Abstand die meistverkaufte Sorte. Sie nadelt wenig und hat weiche Nadeln. Früher stand in vielen Stuben eine Fichte.
Wer machte das Christkind als Gabenbringer bekannt?
- Martin Luther
- Karl der Große
- Kaiserin Sisi
Richtig ist A: Martin Luther lehnte die Heiligenverehrung ab und wollte, dass Kinder ihre Geschenke vom „Heiligen Christ“ statt vom heiligen Nikolaus bekommen. Daraus wurde das Christkind.
Welche Farbe hat der Mantel des Weihnachtsmanns meistens?
- Grün
- Rot
- Blau
Richtig ist B: Oft heißt es, eine Werbung von Coca-Cola habe den Weihnachtsmann rot gemacht. Das stimmt nicht ganz: Rote Mäntel gab es schon vorher. Die Werbung ab 1931 hat das Bild aber weltweit bekannt gemacht.
Was ist die „Bescherung“?
- Das Schmücken des Baumes
- Das Verteilen der Geschenke
- Das Singen vor der Kirche
Richtig ist B: Bei der Bescherung werden die Geschenke verteilt. In Deutschland ist das meist am Heiligabend, dem 24. Dezember.
Welches Essen kommt in Deutschland an Heiligabend am häufigsten auf den Tisch?
- Gänsebraten mit Rotkohl
- Karpfen blau
- Kartoffelsalat mit Würstchen
Richtig ist C: In vielen Umfragen liegt das einfache Gericht Kartoffelsalat mit Würstchen an Heiligabend vorn. Den Festbraten gibt es meist erst am 1. Weihnachtsfeiertag.
Welchen Namen hat der 26. Dezember im Kirchenjahr?
- Stephanstag
- Martinstag
- Silvester
Richtig ist A: Der 2. Weihnachtsfeiertag ist der Gedenktag des heiligen Stephanus, deshalb heißt er auch Stephanstag.
Wann feiert man das Fest der Heiligen Drei Könige?
- Am 1. Januar
- Am 6. Januar
- Am 2. Februar
Richtig ist B: Am 6. Januar, dem Dreikönigstag, endet für viele die Weihnachtszeit. In einigen Bundesländern ist der Tag ein Feiertag.
Was schreiben die Sternsinger an die Haustür?
- „20*C+M+B*26“
- „Frohes Fest“
- „Gesegnet sei dieses Haus“ in voller Länge
Richtig ist A: Die Buchstaben C+M+B stehen für „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Oft werden sie auch als Caspar, Melchior und Balthasar gedeutet. Davor und dahinter steht die Jahreszahl.
Tipps für eine Quizrunde in der Gruppe
- Drucken Sie das Quiz aus und lesen Sie jede Frage langsam und deutlich vor, auch die drei Antworten.
- Bilden Sie kleine Teams von zwei bis vier Personen. So kann jeder mitraten, ohne allein vor der Gruppe zu stehen.
- Lesen Sie nach jeder Frage die Erklärung vor. Oft erzählen die Teilnehmenden dann von eigenen Erinnerungen – das ist der schönste Teil.
- Für etwa 30 Minuten reichen 10 Fragen. Den Rest heben Sie für ein zweites Treffen auf.
Tipp
Fragen Sie nach jeder Runde: „Wie war das früher bei Ihnen zu Hause?“ Erinnerungen an Weihnachtsessen, Lieder und Geschenke regen das Gedächtnis an und sorgen für gute Gespräche.
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